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Aktuelles

10 Jahre Heimatförderverein

10.08.2026 – Am 7. August war es endlich so weit: Das lange Warten auf unseren zehnten Vereinsgeburtstag hatte ein Ende. Zehn Jahre Vereinsgeschichte – zehn Jahre voller Engagement, gemeinsamer Erlebnisse, unzähliger Arbeitsstunden und vor allem zehn Jahre gelebte Gemeinschaft. Für diesen besonderen Anlass hatten sich unsere Mitglieder im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt. Mit viel Liebe zum Detail wurde die Oelsnitzer Katharinenkirche eigens für die Jubiläumsfeier herausgeputzt und in einen würdigen Rahmen für unseren Festabend verwandelt.

Pünktlich um 17 Uhr begrüßte unsere Moderatorin Madlen Schulz die Vereinsmitglieder und zahlreichen Ehrengäste. Unter ihnen waren Landrat Thomas Hennig und die neue Oberbürgermeisterin Silke Jahn. Nach der Begrüßung ging es direkt auf eine kurzweilige Zeitreise durch unsere vergangenen zehn Vereinsjahre.
 

Diese besondere Aufgabe übernahm unser Nachwuchs. Mit Schildern präsentierten die jungen Vereinsmitglieder die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten unserer Vereinsgeschichte. Und die hatten es durchaus in sich: Bereits nach rund sieben Minuten wurde den Gästen eindrucksvoll vor Augen geführt, was in den vergangenen zehn Jahren gemeinsam auf die Beine gestellt wurde. Denn hinter den Zahlen stehen vor allem Menschen, die ihre Freizeit investieren, anpacken und Verantwortung für ihre Heimat übernehmen.

4.140 Stunden für unsere Stadt

Genau daran knüpfte die Festrede unseres Vorsitzenden Björn Fläschendräger an. In einer teilweise sehr persönlichen und emotionalen Rede blickte er auf die wichtigsten Ereignisse und Meilensteine der vergangenen zehn Jahre zurück. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass ein Verein vor allem von seinen Mitgliedern lebt – von ihrem Engagement, ihrer Begeisterung und ihrem Zusammenhalt. Besonders beeindruckend sind dabei die Zahlen, die zehn Jahre ehrenamtliche Arbeit hinterlassen haben:

4.140 ehrenamtliche Arbeitsstunden, 69 Arbeitseinsätze, 43 unterschiedliche Projekte und eine Wertschöpfung von sage und schreibe 100.000 Euro für unsere Stadt. Zahlen, auf die wir gemeinsam stolz sein können. Denn hinter jeder einzelnen Arbeitsstunde stehen Menschen, die ihre Freizeit für unseren Verein und unsere Heimat einsetzen.

Große Anerkennung von Landrat und Oberbürgermeisterin

Wie groß die Anerkennung für dieses Engagement ist, wurde auch in den anschließenden Grußworten deutlich. Landrat Thomas Hennig fand dabei besonders eindrucksvolle Worte: „Was ein Verein in zehn Jahren schafft, schafft ein anderer Verein in 50 Jahren.“ Darüber hinaus versprach er, bei einem der nächsten Arbeitseinsätze ein Frühstück für die Helferinnen und Helfer auszugeben. Und auch persönlich möchte er sich bei Gelegenheit ein Bild von den Projekten machen, die durch unseren Verein entstanden sind.

Auch Oberbürgermeisterin Silke Jahn zeigte sich beeindruckt vom Engagement unserer Mitglieder. Sie brachte die Bedeutung des Ehrenamtes für unsere Stadt treffend auf den Punkt: „Das Engagement der Mitglieder ist ein Bekenntnis jedes Einzelnen für seine Heimatstadt.“ Worte, die uns natürlich besonders gefreut haben und zugleich Ansporn für die nächsten Jahre sind.

Ehrungen für zehn Jahre Engagement

Natürlich durften bei einem solchen Jubiläum auch die Ehrungen nicht fehlen. Zunächst erhielten die Gründungsmitglieder unseres Vereins eine Ehrenurkunde sowie ein kleines Präsent, überreicht von Landrat Thomas Hennig und Oberbürgermeisterin Silke Jahn. Sie waren es, die vor zehn Jahren den Grundstein für unsere Vereinsgeschichte gelegt haben. Anschließend gab es ein echtes Novum: Erstmals wurde der Ehrenspeer für Förderung und Verdienste an eine Einzelperson verliehen. Diese besondere Auszeichnung ging an Doreen Schricker von der Sparkasse Vogtland. Damit bedankte sich der Verein für die jahrelange gute, vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit.

Eine Überraschung, die für feuchte Augen sorgte

Eine ganz besondere Überraschung hatten unsere Mitglieder außerdem für ihren Vorsitzenden vorbereitet. Unsere stellvertretende Vorsitzende Ines Wild hielt eine persönliche und emotionale Dankesrede für Björn Fläschendräger und würdigte darin seinen langjährigen Einsatz für den Verein. Spätestens an diesem Punkt wurde deutlich, dass zehn Jahre Vereinsgeschichte nicht nur aus Zahlen, Projekten und Arbeitseinsätzen bestehen, sondern vor allem aus Menschen und persönlichen Geschichten.cBei den Worten von Ines Wild blieb bei so manchem Anwesenden das Auge nicht ganz trocken.

Heimatmusik zum Jubiläum

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von Mathias Spindler. Mit seinen passend ausgewählten Liedern von Johannes Oerdung, Unheilig und Bruce Springsteen rund um das Thema Heimat, schuf er eine besondere Atmosphäre und verlieh dem Abend einen ganz eigenen, stimmungsvollen Rahmen. So wurde aus einer offiziellen Feierstunde ein Abend, an dem gemeinsam zurückgeblickt, gelacht, sich erinnert und natürlich auch gefeiert wurde. Zum Abschluss wartete ein Stehbuffet auf die Gäste. Und danach blieb noch genügend Zeit für viele Gespräche, Begegnungen und gemeinsame Erinnerungen.
 
Und am nächsten Morgen ging es schon weiter …

Mit dem Ende der Feierstunde war unser Jubiläum allerdings noch lange nicht vorbei. Bereits am nächsten Morgen setzten wir die Feierlichkeiten mit einer Vereinsausfahrt ins Blaue fort. Was wir dabei erlebt haben und wohin es uns verschlagen hat, verraten wir euch allerdings erst in unserem nächsten Bericht. Eines können wir aber schon jetzt sagen:

Unser zehnjähriges Vereinsjubiläum war ein ganz besonderer Meilenstein – und vor allem ein Grund, Danke zu sagen. Danke an alle, die unseren Verein in den vergangenen zehn Jahren begleitet, unterstützt und mit Leben erfüllt haben.
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